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Die Geschichte des Münchner Viktualienmarktes

Der Viktualienmarkt ist das legitime Kind des Marienplatzes (früher Schrannenplatz). Er entstand am jetzigen Ort aufgrund einer "allerhöchsten Entschließung König Max I. Joseph vom 2. Mai 1807", als der heutige Marienplatz als Markt für Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu klein geworden war. Der König befahl aus diesem Grund, einen Teil des Marktes in das Gebiet zwischen Heiliggeist-Kirche und Frauenstraße zu verlegen und trug dem Magistrat kurzerhand auf, die von der Stadt erworbenen Benefizhäuser von Heiliggeist abzubrechen. Damit hatte der "grüne Markt" einen eigenen Platz, der geraume Zeit auch Marktplatz hieß. Erst viel später kam das Wort "Viktualien" in Gebrauch, ein spätlateinischer Ausdruck für Lebensmittel.

Bereits in den Jahren 1823 - 1829 musste dieser Markt wesentlich erweitert werden. Am Südende an der Blumenstraße war 1852 die langgestreckte Schrannenhalle - Vorläuferin der heutigen Großmarkthalle - entstanden, die 1932 abbrannte (und 2005 wieder eröffnet wurde). Der 2. Weltkrieg hatte den gemütlichen Platz schwer mitgenommen. Die Stadtverwaltung erweckte den Viktualienmarkt mit erheblichen finanziellen Mitteln wieder zu neuem Leben. Und die Münchner Bürger haben diesen münchnerischen Platz mit Gedenkbrunnen für die Volkssänger und Komiker Karl Valentin, Weiß Ferdl und Liesl Karlstadt bereichert. Später kamen noch die Gedenkbrunnen für die Volkssänger und Komiker Ida Schumacher, Elise Aulinger und Roider Jackl hinzu.
Längst schon hat sich der Viktualienmarkt vom ursprünglichen Bauernmarkt zum beliebten Einkaufsplatz für Feinschmecker entwickelt. Umfang, Vielfalt und Exklusivität seines Angebotes geben diesem Markt sein ganz besonderes Gepräge.

"Das Herz Münchens schlägt am stärksten am Viktualienmarkt!"

 
 

 

       
       
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